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Der KALVARIENBERG ISCHL

Bergkirche geomantisch ausgerichtet, auf Wasserader erbaut um 1704. Sie ist nach der Kalvarienbergkirche in Traunkirchen die zweitälteste Bergkirche im Salzkammergut.

Nähert man sich von Bad Ischl dem Kalvarienberg, so fällt die Kirche mit den Zwiebeltürmen ins Auge. Sie ist eine der ältesten Kalvarienbergkirchen im Salzkammergut und wurde schon 1704-1706 erbaut.

An der Außenseite zeigen Terrakottafiguren das "Gericht Jesu".

Die Stationskapellen und das Heilige Grab gehören zum Gesamtbild des Kalvarienberges.

Im Inneren der Kirche gefällt vor allem der Altar mit der Kreuzigungsgruppe. Er ist wahrscheinlich das Werk des Bildhauers Johann Georg Kammerdorfer aus der Guggenbichler Werkstatt in Mondsee. Auch das Bild "Madonna mit den Tränen" verdient Beachtung. Mit Sicherheit hat es der in Ischl geborene Pater Felix Ezinger aus Lambach 1705 mitgebracht.

Die hinter der Kirche sich befindenden Kapellen und Bildstöcke wurden als Dank für Gottes Hilfe im 19. Jahrhundert von Ischler Familien errichtet. Besonders erwähnenswert ist die Rindenkapelle mit der Dastellung "Jesus im Kerker".

Am höchsten Punkt des Kalvarienberges, dem "Heherstoa" , steht ein kleines Holzkreuz und knapp unterhalb ein immer geschmücktes Marterl mit einer Marienstatue.

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