Hoch über der Ortschaft Bad Ischl thront die Burgruine, die als „Veste Wildenstein” 1392 erstmals urkundlich erwähnt wird.
Sie bietet einen herrlichen Ausblick auf die Kaiserstadt. Ab 1419 war Wildenstein Sitz der kaiserlichen Pfleger - sie geboten über das „Ischlland”. Als Wehrbau hatte die Burg Türme, Wehrgänge, Ringmauern, Zugbrücke u.a.m. Im August 1593 brach in der Burg ein verheerender Brand aus. Wie Chroniken berichten, brannte Wildenstein 1715 zum zweiten Mal ab. Seither ist die Burg dem Niedergang preisgegeben. Der Ischler Heimatverein bemüht sich seit Jahren, die Ruine vor dem gänzlichen Verfall zu bewahren - und so laden heute gemütliche Bänke auf den Wiesen im Burghof zum Rasten ein.
Das Ruinengelände ist - bei freien Eintritt - ganzjährig zu besichtigen. Die zwei Wegvarianten starten links neben der Talstation der Katrinseilbahn. Relativ steil ist der Aufstieg über die Skipiste. Gemütlicher ist der Serpentinenweg, der rechts neben der Skipiste beginnt.
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