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Geschichte und Sagen

Bad Ischl hat eine lange Geschichte, entscheidend geprägt durch die Zeit als Sommerresidenz des Kaiserhofes. 60 Jahre lang kam Franz Josef alljährlich zur Sommerfrische und begründete damit eine Tradition, die auch heute noch an vielen Orten spürbar ist. Und dennoch entsteht nie der Eindruck, hier sei die Zeit stehengeblieben.

Kaiserhymne

Text Lorenz Leopold Haschka (1749-1827)
Musik Franz Josef Haydn (1732-1809)

Kaiser Franz Josef und Bad Ischl

Die Beziehung von Kaiser Franz Joseph zu seinem geliebten Ischl ist vielfältig. Im Haus Esplanade Nr. 10, heute Museum der Stadt Bad Ischl, wurde am 19. August 1853 die Verlobung von Kaiser Franz Joseph mit Prinzessin Elisabeth von Bayern, genannt SISI, gefeiert.

Der Boder Jogal und seine Frau Gertrud

Der Båder (=Arzt) Jågerl (mundartl.für Jakob) ist eine Groteskfigur in der Kleidung eines Soldaten um die Mitte des 18. Jhd. mit Dreispitz und gepudertem Zopf.

Die Geschichte der Ischler Heimatkrippe

Den Grundstock zu Ischler Heimatkrippe legte um 1838 der Ischler Salinenbeamte Franz Oberleitner, der den Bau einer großen Weihnachtskrippe gelobte, wenn seiner bis dahin kinderlosen Ehe Kindersegen beschert werden würde. Nach der geglückten Geburt seines Sohnes im Jahr 1838 begann er unverzüglich mit dem Bau seiner Votivkrippe. Stall, Heilige Familie und Hirten bezog er aus Ebensee und allmählich erweiterte er seine Krippe, bis sie in ihrem Endzustand rund 300 Figuren umfaßte.

Sisi und Bad Ischl

Die Beziehungen der Kaiserin Elisabeth zu Ischl sind vielfältig. Im Haus Esplanade Nr. 10, heute Museum der Stadt Bad Ischl, wurde am 19. August 1853 die Verlobung von Sissi mit Kaiser Franz Joseph gefeiert.

Die Habsburger und Bad Ischl

Die Eltern des späteren Kaisers, Franz Karl und Sophie von Bayern waren ohne Kindersegen. Auf Anraten ihres Arztes nahmen sie die Mineralsolebäder in Bad Ischl. Diese waren so erfolgreich, dass sich daraufhin der erste Nachwuchs einstellte: Der 1. Sohn war der spätere Kaiser Franz Joseph. Er und seine Brüder wurden daher die Salzprinzen genannt, weil sie dem Ischler Salzwasser das Leben verdankten.